Queeres Schreiben
Ein weiterer Schwerpunkt meiner Arbeit liegt auf den Gender Studies und auf der Queer Theory. Neben meiner Arbeit zu Frauen in der Literaturgeschichte und Kulturtheorie habe ich mich mit der Theorie und Praxis queeren Schreibens bei lateinamerikanischen Autor*innen der Moderne beschäftigt. Hierzu sind Aufsätze entstanden zu Pedro Lemebel und ein Dossier zu Gloria Anzaldúa. Neben der Bedeutung des Schreibens interessiert mich vor allem die Methodologie des Queer Reading und das Konzept von Queer Temporality.
In einem neuen Projekt werde ich zu queeren Lektüren des Barock arbeiten und die iberoromanischen und französischen Literaturen auf ihr Potential für queere Lektüren und die Imagination von nicht-heteronormative Lebensmodelle und homosozialen Gemeinschaften befragen.
Publikationen
– Aufsatz zum Kolibri als queerer Metapher in den lateinamerikanischen Literaturen
– Aufsatz zu den crónicas von Pedro Lemebel
– Dossier zu Gloria Anzaldúa
– Aufsatz zu queeren Mythologien bei Gloria Anzaldúa
– Aufsatz zu den kritischen und experimentellen Übersetzungen der Fleurs du Mal von Maria Gabriela Llansol, die Geschlechterentwürfe dekonstruieren