Lateinamerikanische Lyrik der Moderne
Beschreibung
In diesem Seminar lernen wir bekannte lyrische Stimmen der lateinamerikanischen Moderne kennen. Der Fokus liegt auf lyrischen Texten des 20. Jahrhunderts, die es erlauben, den Kontinent von Mexiko bis Argentinien ausgehend von seiner Lyrik zu durchlaufen und zu verstehen, was Lyrik in der Moderne auszeichnet. Der Fokus liegt auf kanonischen Stimmen, die von den Nobelpreisträgern Gabriela Mistral, Pablo Neruda und Octavio Paz bis zu Klassikern des Modernismus und der Avantgarde reichen, wie Rubén Darío, Delmira Agustini, María Eugenia Vaz Ferreira, Olga Orozco, César Vallejo, Alfonsina Storni, Alejandra Pizarnik und Juana de Ibarbourou.
Ausgehend von der für die lateinamerikanische Literatur so wichtigen Textsorte Lyrik vermittelt das Seminar grundlegende Kenntnisse der spanischsprachigen Literaturen 20. Jahrhunderts wie Kompetenzen in der Lyrikanalyse (Form, Rhythmus, Metrik).
Ein Themenkomplex, der mit der Auswahl der Texte selbst zusammenhängt, wird auf dem immer wieder verhandelten Verhältnis von Lyrik und Gesellschaft liegen: Welche Bedeutung hat Politik in Dichtung? Darf/muss/soll ein Gedicht engagiert sein? Auf diese literaturtheoretische Debatte findet die Lyrik Lateinamerikas gestützt auf den historischen Erfahrungen des Kontinents eigene Antworten.Uhrzeit und Ort
Dienstag, 07.04.2026 10:00-12:00
Ort: Besprechungsraum 2.32.0 Romanistik, Lu-Wu 2, Steintorcampus
Anmeldung
Bitte melden Sie sich über Stud.IP an.